Warum Gold und Silber
Gold und Silber gelten seit Menschengedenken als ultimativer Wertspeicher, vor allem geschätzt in Zeiten von Inflation und Krieg. Sie dienten jeher weltweit als anerkanntes Zahlungsmittel.
Warum Gold
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Gold ist ein extrem seltenes Metall, hat eine spezifische Dichte
von 19,3 kg/Liter und wurde als eines der ersten Metalle überhaupt
verarbeitet. Der moderate Schmelzpunkt und die relative Häufigkeit
reinen Goldes, ermöglichte es dem Menschen schon vor langer Zeit
damit zu arbeiten. Es wurde seit jeher wegen seiner
Unvergänglichkeit, der Farbe und der Seltenheit geschätzt bzw.
vergöttert.
Mittlerweile existieren ca. fünf Millarden Unzen(1 Unze=31,1g). Auf
jeden Erdenbürger fallen somit nur ca. 22 (!) Gramm Gold.
In vielen Kulturen war und ist allem voran Gold ein wichtiger
Bestandteil von Werterhalt und Wohlstand.
Vor allem im asiatischen Raum dient das Metall als Beigift zu
Hochzeiten, Geburtstagen und als Tauschmittel bzw. als Währung
mittels Pfandhäusern und Händlern.
Mit der Aufhebung des Goldstandards in den USA und der weltweit
stabilen Wechselkurse zu anderen Währungen, wurde das Metall in der
„modernen“ Welt immer „nutzloser“.
Genau das ist auch das Ziel der Mächtigen gewesen, damals und auch
heute. Gilt doch der Goldpreis auch als Barometer des Vertrauens in
unserem System.
Die Aufhebung ermöglichte es den USA den Vietnamkrieg zu
finanzieren und seit dem wird die Weltleitwährung US-Dollar und
natürlich viele andere wichtige Leitwährungen nach belieben
vermehrt.
Die daraus konsultierenden wachsenden Staatsschulden der Länder
werden immer mehr zur Last. Viele, auch europäische (EU)Staaten
schrammen bereits am Staatsbankrott entlang.
Ein konsequenter Schuldenabbau ist in den meisten Fällen nicht mehr
möglich.
Durch den Zinseszins allein wachsen die Schulden exponentiell.
Dreißig Jahre alte Schulden wachsen bei einer Verzinsung von 5% per
anno um über 20% (!!!) und das jährlich !!! Tendenz weiter
steigend.
Dazu kommen natürlich noch sekündlich neue Millionen an
Verbindlichkeiten.
Der einzige Weg heraus zu kommen ist das Abwerten der Schulden mit
Hilfe von Inflation.
Der Goldpreis hat in den letzten Jahren, gemessen an JEDER
Leitwährung, nicht ohne Grund bis zu 400% zugelegt.
Das auf Wachstum und Schuldenwachstum aufgebaute System
funktioniert nicht (mehr). Die führenden Industrienationen haben
ihr Top erreicht. Nun wird mit der Flutung neuen Geldes ein
künstliches
Wachstum erzeugt , welches die Realität verschleiert.
Zu erwähnen ist natürlich ein mögliches Goldverbot.
Dies wurde bereits in den 30er Jahren in den USA partizipiert.
Die Bevölkerung wurde gezwungen ihr Metall für damals 20$ die Unze
abzugeben und danach wurde der Preis auf 35$/OZ festgelegt.
Sie verloren so ca. 40% ihres Edelmetallvermögens.
Das ist noch gut verkraftbar, verglichen mit unzähligen
problembehafteten Aktien.
Eine der einst sichersten und gefragtesten Aktien überhaupt, die
des größten Immobilienfinanzierers der Welt, der deutschen
Hypo-Real Estate verlor bis zur Verstaatlichung im Mai 2009 ca. 97%
ihres Wertes(!).
Ein Verbot ist auch in unseren Breiten nicht undenkbar. Jedoch
sichern sich nur ca. zwei von 1.000 Deutschen mit Edelmetallen ab.
Bei einem Systemcrash wird definitiv kein Gold und Silber mehr in
die Märkte fließen, Staaten und Notenbanken werden gezwungen sein
ihre Richtung zu ändern und ihre Positionen wieder aufzubauen.
Somit ist eine Beschlagnahmung nicht von Nöten. Selbst bei einer
Vervielfachung der Edelmetallpreise stehen dem ein Vielfaches an
Staatsanleihen, Bankguthaben, Aktien, beleihbare Immobilien usw.
gegenüber.
So gesehen herrscht bei uns bereits ein „Goldverbot“. Medien und
Zeitungen warnen vor Gold, empfehlen den „hohen“ Goldpreis zu
nutzen um Altgold zu verkaufen.
Außerdem wirft Gold keine Zinsen, essen kann man es auch nicht und
der Preis kann schnell fallen, ist doch Gold schon so teuer...
Dann lieber eine Doppelhaushälfte kaufen für 300.000 Euro, ein
Mittelklassefahrzeug mit ein paar Schnickschnacks für leicht 50.000
Euro oder Dax-Werte mit 5.000 Punkten und mehr?
Sind diese Preise noch gerechtfertigt? Definitiv NICHT!
Weltweit beginnt der künstliche Wohlstand wie Wasser im Sand zu
versickern.
Jeden Monat werden bereits über 100.000 Eigenheime in den USA für
einen Bruchteil des Hypothekenwertes versteigert, Aktien auf der
ganzen Welt werden unverkäuflich, zum Spotpreis verstaatlicht oder
sind nur noch mit großen Verlusten zu liquidieren.
Gold und Silber dagegen erleben nun endlich ihre Rennaisance und
werden wieder ihren Platz als weltweit anerkannter Wertspeicher und
Zahlungsmittel einnehmen.
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Warum Silber
Silber ist das wärme- und elektrizitätsleitfähigste, das am
stärksten reflektierende Metall und tötet ca. 100-mal mehr
Bakterien ab als moderne Antibiotika(!). Es hat eine spezifische
Dichte von 10,5 kg/Liter.
Wegen seiner Einzigartigkeit ist es ein nicht substituierbarer
(ersetzbarer) Industrierohstoff, der in vielen Anwendungen
unwiderruflich verbraucht wird.
Und es kommen fast täglich neue Anwendungsgebiete dazu.
Somit sind in den letzten 100 Jahren bereits ca. 80% der weltweiten
Reserven verbraucht worden.
Der existierende Bestand wird auf ca. eine Milliarde Unzen(1
Unze=31,1g) oder 30.000 Tonnen geschätzt, was für nicht mehr als
eine gute Jahresproduktion steht.
Seit einigen Jahren schon wird ca. 6% mehr Silber nachgefragt als
produziert, was bedeutet dass bei diesem Nachfrageüberhang in
zwanzig Jahren kein überirdisch verfügbares Silber mehr geben wird,
zumindest nicht annähernd zu Preisen von heute.
In gediegener (reiner) Form ist es sogar noch seltener als Gold.
Rund 70% des geförderten Silbers entstammt als Beiprodukt bei der
Förderung von Buntmetallen(Industriemetalle: Kupfer, Eisenerz etc.)
und Gold.
Bei einer schwachen Weltwirtschaft und damit verbundenen
Produktionskürzungen von Industriemetallen, kommt dem entsprechend
weniger Silber auf den Markt.
Im Gegenzug wird bei einer boomenden Weltwirtschaft deutlich mehr
aus der Industrie nachgefragt, was wiederum die Preise stützt.
1980 offenbarten die Gebrüder Hunt der Welt die Knappheit des
Metalls. Durch massive physische Käufe trieben sie den Preis
bereits 1980 (!) knapp unter die 50$ Marke.
Dieser Preis entspricht inflationsbereinigt einem heutigen
Silberpreis von weit über 100$, also ca. dem zehnfachen des derzeit
notierten Preises.
Ein weiteres Indiz für die extreme Unterbewertung des Silbers ist
die Gold-Silber-Ratio. Diese liegt derzeit bei ca. 60:1.
Gold ist demnach heute 60-mal so teuer wie Silber.
Dieses Verhältnis könnte auf einen überbewerteten Goldpreis
hindeuten.
Das inflationsbereinigte Allzeithoch des Goldes liegt jedoch
bei ca. 3000-6000$, es kann also bei dem anstehenden, nie
dagewesenen Finanz-Armageddon definitiv nicht von teurem Gold
gesprochen werden!
Gold hat sich seit den Bodenwerten in USD ca. verfünffacht, in Euro
verdreifacht. Die letzte Goldhausse sah ihre Spitze erst bei einer
mehr als Verzwanzigfachung des Wertes in USD(!).
Über Jahrtausende wurde eine Unze Gold zu rund 15 Unzen Silber
gehandelt.
Es gab eben auch ca. 15-mal mehr Silber als Gold in der Erdkruste.
Aktuell wird von einer Ratio von ca. 1:8 gesprochen, da Silber in
größeren Tiefen immer seltener und Gold immer häufiger vorkommt..
Mittlerweile existiert überirdisch nun fünf mal(!) mehr Gold
als Silber, da Gold im Gegensatz zum Silber seit der Antike
gefördert und kaum verbraucht wird.
Auf jeden Erdenbürger fallen so ca. 22 Gramm Gold und NUR ca. fünf
Gramm (!) Silber.
Es gibt anhand der Fakten, mittel- und langfristig kein sichereres
und lukrativeres Invest als in physisches Silber.
Vertrauen ist gut, Kontrolle und Absichern ist besser.
Wir in Deutschland sollten am besten wissen wie ein Währungsschnitt
enden kann, nicht muss.
Auch einem definitiv nicht auszuschließenden Euro-Zerfall, sollte
mit einem gut diversifizierten Portfolio begegnet werden.
Die alten/neuen Währungen würden sich dem Goldpreis anpassen, nicht
umgekehrt.
Seien Sie sich auch bewusst, dass im richtigen Krisenfall eine Unze
Gold mindestens 4.000-10.000 Euro, und eine Unze Silber 100-500
Euro mit heutiger Kaufkraft wert sein wird.
Wer nur auf Gold setzt, sollte sich ebenso um kleine Stückelungen
bemühen, eine Unze wird sich auf die Schnelle nicht so einfach für
Güter des alltäglichen Lebens eintauschen lassen.
Für Fragen rund um das Thema Edelmetalle, Finanzkrise und den
Edelmetallerwerb stehe ich Ihnen jederzeit gerne zur Verfügung.
Ihr Michael Männer
